Auf der Zeil

Auf der Zeil zusammengedrängt wie auf
dem Deck jener Fähre nach Naxos, als der
Wind aufkam. Das Abfallpapier wirbelte auf
und bunte Kinderballons kreisen wild über
ihrem Steuermann. Über uns erbricht sich der
gläserne Schlund einer Stadtskulptur.

Zerplatzte Bierflaschen trollen sich, geleerte
rollen auf ihrem Weg zur Post. Verworfene
Stummel tanzen fröhlich auf den Wellen,
doch das Kaugummi widerstehn. Die schweren
schwarzen Mäntel scheinen mit den Platten
verwachsen, auf denen sie hocken. Noch nicht
abgeholt murmeln sie unverständliche Sätze.
Ihre Bettelhand gefüllt mit Wasser.

Wir erreichen den Hafen einer wohlhabenden
Insel in der Nähe. Alles in trockenen Tüchern.
Clothing at its best und gute Manieren. Bulle
und Stier. Ich denke an die Arenen in Spanien.
Stören wir? Platz wäre genug und der Service
ausgezeichnet. Ein entspanntes Lächeln markiert
ihre Mienen. Sie sehen alle gleich aus. Ich verstehe
die Sprache nicht. Am Ende präsentiert man uns
die Rechnung.