Das graue Haus

Ich hatte mich verfahren. Mit den Jahren schienen die Strassen verändert und die
Gebäude kleiner. Dann sah ich das Haus, dessen Klinker früher in einem
frischen Rot erstrahlten. Mein Vater hatte sie einmal im Jahr geputzt.
Die alte Türe hing zerschlagen in ihrer gebrochenen Fassung. Ihr blauer
Anstrich war verblasst.
Die Fenster waren zugewachsen. Rosen erblühten am falschen Ort.
An der Lampe hing ein Bienenschwarm und bewachte den Eingang. Der Honig
würde mir nicht schmecken.
Doch ich stieg aus und sah hinauf. Die Tauben der Bergleute zogen ihre Kreise.
Es waren nur wenige.Alte Männer standen da und lockten vergeblich. Die
Frauen riefen zum Essen. Sonst war nichts zu tun.

Ich fragte nach dem Weg zum Grab meiner Mutter.