In der Klappergass

Der Wirt lag still auf einer Couch in der Wohnung über seiner Kneipe. Ein
Nickerchen vor Feierabend. Alte Gewohnheit. Der Laden lief gelegentlich ohne
ihn, dachte er, lächelte und schlief ein.

Gisi kam herauf, ihn zu wecken. Sie sah seinen Kalender, der auf dem Boden
lag. Kalkweiß das Gesicht, keine Atmung. „Einen Arzt! Bitte!“ „Gespürt hat er nichts mehr“, sagte der Arzt. Er schrieb: Herzversagen.

Sie versuchte, nicht zu weinen. Und dachte an die Gäste. Das Begräbnis an
einem kalten Wintertag, frühmorgens. Alle waren sie da. Auch seine geliebten
Eintrachtfans. „Lebbe geht weider!“(Stepanovic). Klappergass…