so’n netter: der stechapfel

was hab, oh heilges stroh, ich hier behauptet,
wo nix und wieder nix auf brachland wächst,
es wird, so stehts geschrieben, nichts verlautet,
was nicht im höchsten tone tiefsinn krächztst.

doch horch, die gräser wippen und die schwalben stippen,
die erde bricht sich durch, der himmel senkt,
er hat den göttlich holden einfall in die mitten
des aurabogens milder leere stille eingelenkt.

grad so wie stachlig sprießt in je drei stengels kerbe
das prall gefüllte körbchen der fünfhundert oder tausendfach
gebildten körnchen, die nur für sich selbst sich selbst vererben,

so steckt es ungeordnet, krautig, kreuzverloren in der mitten
und stinkt! es müsse ausgerottet, kinderrettend vor der reife abgeschnitten werden,
schreit der agrariker – doch stechapfel blüh und wachs und streu! – so weht der wind.