Traum (2013)

Trittst aus Dunkel
Linien fahl verwaschen
hohler Klang du schreitest
zäh mühsam Schritt für
Schritt hebst schwer die Füße kleben
weiter weiter wanderst
in Suche quälend ohne
Ausgang ohne Ende
auf ungefähren Bahnen
verstellen Mauern dir den
Weg Holz vernagelt Balken
verweigern weichen nicht
einsam ziehst überall fremd
dumpfe Ahnung Angst
lenkt unerbittlich du
ein Tier gesperrt in Käfig Mühle
ohne Sinn und Zweck
hängen gebliebne Zeit
verloren anheimgegeben .

Fein ein Ton kaum erst
vernehmbar achtest nicht
heller schaust du kennst
ihn licht geschliffen messerscharf
ein goldner Strahl führt
dich hinaus aus Enge
kaum erreichst den Tag
taumelst tauchst zurück
willst sinken tief in Schatten
Welten träumst dich selbst
dich greift dich packt der Tag und
Lösung findet alles.