Und am Ende

Der Rücken gebogen ein starrer Panzer
hilflos kriecht der Hals als suche er
Halt liegt sie da ein Stück Holz krumm
und ausgedorrt zufällig ans Ufer geschwemmt
nach anstrengender Reise. Irgendwie verrutscht
die Gliedmaßen vorsichtig schaben die
Hände tasten und tasten ewig auf  Suche
Adern winden wie Stricke unter milchig
papierener Haut. Den Kopf gewendet auf
geweicht die Linien des Gesichts wie weggewischt
und Augen spiegellos versunken grün einst
nun weiß verschleiert gedämpft der Blick
von weit her aus fernen Tagen. Alles hat sie
gesehen nichts möchte sie mehr dämmert sie
an den Rändern des Daseins leer klaglos ohne
Erinnerung. Alle Wünsche lang hinter sich
nurmehr Lebensschmerz hinausgeglitten
aus der Wirklichkeit nicht mehr gezählt die
Tage die Stunden Minuten wie Zeit aus der Zeit
gefallen. Gekrümmt verwittert von den Stürmen
der Geschichte Blüte einst nun welke Hülle dahin
gesunken ohne Atemzeit ohne Ballast in Erwartung
gleich als wolle sie davonfliegen zu einem anderen Stern.